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Pflanzung von Straßenbäumen

Die Anpflanzung von neuen Straßenbäumen erfordert jährlich Investitionen in Millionenhöhe. Häufig führen eine falsche Artenwahl an exponierten Standorten, Mängel bei der Ausführungsplanung, bei der Pflanzgutlieferung und der Pflanzung oder unzureichende Fertigstellung- und Entwicklungspflege zu unbefriedigenden Ergebnissen, wie sich meist erst nach 4 – 10 Jahren herausstellt.

Im Seminar werden die einschlägigen DIN-Normen sowie die FLL-Empfehlungen für Baumpflanzungen (Ausgabe 2005) beleuchtet und darüberhinausgehende Anregungen zu Planung, Pflanzarbeiten und Pflege gegeben. Neben dem Wurzelwachstum sowie den Boden- und Wasserbedingungen werden die Ergebnisse eines FLL-Pflanzversuchs, der Linden als Straßenbäume in 14 Städten untersucht hat, zur Standortoptimierung herangezogen.

Langjährige Erfahrungen aus der eigenen Praxis unseres Experten, Prof. Dr. Volker Rudolph, ergänzen die FLL-Empfehlungen:

  • Arbeit mit der GALK-Straßenbaumliste bei der Planung sowie Beurteilung von Anpflanzungen.
  • Merkblatt DWA-M 162 „Bäume, unterirdische Leitungen und Kanäle“ vom Februar 2013 zu Baumwurzelproblemen
  • Einfluss des Klimawandels auf die Baumarten- und Sortenwahl.
  • Welche Pflanzqualitäten wähle ich in Abhängigkeit von den Baumarten und Baumstandorten?
  • Wie lässt sich die Misere der Bäume – 4 Jahre Entwicklungspflege, anschließende Selbstüberlassung und nach 15 Jahren böses Erwachen der Straßenbaulastträger – vermeiden oder zumindest mindern?
  • Hinweis zur ZTV-Baumpflege 2017 zum Erziehungs- und Aufbauschnitt
  • Wie lassen sich die Anwachschancen verbessern, Stamm-Spannungsrisse am jungen Baum vermeiden oder Schäden durch Wühlmäuse und Splintkäfer verhindern?

Für diese und andere Praxisprobleme werden im Seminar Lösungen gesucht. Dabei ist es ausdrücklich erwünscht, dass Sie Ihre eigenen Erfahrungen einbringen und im Expertenkreis diskutieren.

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Baumschutz auf Straßenbaustellen von der Vorplanung bis zur Bauüberwachung

Die in DIN, Richtlinien, FLL-Empfehlungen, ZTV, Regelwerks-Merkblättern usw. enthaltenen Vorgaben für den Schutz und die Erhaltung von Bäumen bei Straßenbauarbeiten sind in der Praxis häufig nur eingeschränkt einzuhalten. Diese Normen werden in ihrem komplexen Zusammenwirken anhand der für die Praxis wichtigsten Vorgaben erörtert und an praktischen Beispielen vorgestellt.  

Die rechtliche Grundlage für den Schutz und die Erhaltung der Bäume und hier lebender Tiere sind das Bundesnaturschutzgesetz in Verbindung mit den landesrechtlichen Bestimmungen sowie örtliche Baumschutzverordnungen oder -satzungen. Im Seminar werden die Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Minimierung der Beeinträchtigungen/Eingriffe in den verschiedenen Realisierungsstufen der Bauvorhaben von der Planung über die Ausschreibung, die Baudurchführung bis hin zur Bauüberwachung dargestellt.

Gerne steht Ihnen unser Experte Prof. Dr. Rudolph während des Seminars auch für die Behandlung Ihrer Fragen und Ihrer speziellen Problemfälle zur Verfügung. Dabei werden ebenso z. T. unkonventionelle Vorschläge/Lösungen des Referenten aus seiner langjährigen Berufserfahrung als Landschaftsplaner und öbv Baumsachverständiger zur Diskussion gestellt.

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Workshop: Das öffentliche Bau- und Umweltrecht zwischen Öffentlichkeitsbeteiligung, Informationsfreiheit und Datenschutz

Zum 30. September 2017 ist die „Störfall“-Novelle der Niedersächsischen Bauordnung in Kraft getreten. Berührt sind z.B. die Regelungen über die sonstigen baugenehmigungsfreien Baumaßnahmen. Merkmale sind Modifizierung der Baugenehmigungsfreiheit, Achtungsabstände, Öffentlichkeitsbeteiligungen, Informationspflichten.

Diese Novelle bildet den Schlusspunkt einer Welle von Änderungen des öffentlichen Bau- und Umweltrechts in 2017. Anlass ist die Umsetzung geänderter europäischer Richtlinien insbesondere zum Störfallrecht (Seveso-III-RL) sowie die Stärkung von Informations- und Klagerechten anerkannter Umweltschutzverbände. Eine weitere Novelle betrifft das Datenschutzrecht.

Für die bauaufsichtlichen Zulassungsverfahren ergeben sich ganz neue Fragestellungen:

  • Wie sehen „Störfall“-Festsetzungen in Bebauungsplänen, bzw. separate „Störfall“-Bebauungspläne aus?
  • In welchen bauaufsichtlichen Verfahren ist das neue Störfallrecht zu berücksichtigen?
  • Wie werden betroffene Betriebsbereiche identifiziert und Achtungsabstände ermittelt?
  • Wie werden die „Störfallkonflikte“ bewältigt?
  • Wie und mit welchen Inhalten ist die Öffentlichkeitsbeteiligung durchzuführen?
  • Welche Konsequenzen kann eine fehlerhafte Verfahrenseinstufung haben?
  • Welche Informationszugangsrechte, bzw. zu deren gerichtlichen Durchsetzung bestehen?
  • Welche Relevanz haben noch der verwaltungsrechtliche Vertraulichkeitsgrundsatz sowie der Datenschutz?
  • Wie hat sich die untere Bauaufsichtsbehörde hinsichtlich des Datenschutzes aufzustellen?

Ein wichtiger Block ist der Erfahrungsaustausch, der es den Teilnehmern ermöglicht, eigene Fälle zur Diskussion zu stellen und praxisgerechte Lösungen mit nach Hause nehmen zu können. Senden Sie uns diese bitte vorab per E-Mail zu. Wir werden sie dann umgehend an den Referenten zur Behandlung im Seminar weiterleiten.

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Verkehrssicherungspflicht und Verkehrssicherheit bei Bäumen gemäß der FLL-Baumkontrollrichtlinien

In der Praxis setzen sich seit 2004 bzw. 2010 (FLL-Baumkontrollrichtinien 2004 und deren Nachfolger 2010) zunehmend die o.g. Richtlinien zur Überprüfung der Verkehrssicherheit von Bäumen sowie flächigen Beständen bzw. im Wald als Regelwerke zum Stand der Technik durch. Maßgeblich dazu beigetragen hat neben der Akzeptanz der „Baumfachleute“ auch die bisherige Rechtsprechung des BGH, die eindeutige Positionierung der Deutschen Kommunalversicherer (u.a. durch die Herausgabe von Musterdienstanweisungen für Regelkontrollen 2005 und 2011)sowie die aktuelle Rechtsprechung (Endurteile von LG Bonn bzw. hierzu auch im nachfolgenden Berufungsverfahren das OLG Köln von 2010). Inzwischen wird die Forderung nach Prüfung der Verkehrssicherheit von Bäumen auch auf Privatgrundstücken gemäß der aktuellen FLL-Baumkontrollrichtlinien zunehmend u.a. durch Versicherungen oder Nachbarn erhoben.

Auf der Grundlage seiner zwanzigjährigen Erfahrungen aus der freiberuflichen Tätigkeit als öbv Sachverständiger wird Sie der Referent, Herr Prof. Dr. Volker Rudolph, aus seiner Sicht mit der Thematik vertraut machen. Neben den Grundlagen der FLL-Richtlinien werden auch praktische Anforderungen sowie mögliche juristische Konsequenzen für den Baumkontrolleur, den Baumpfleger, den Sachverständigen und den verkehrssicherungspflichtigen Auftraggeber anhand von Beispielen erläutert u.a.

  • Freistellung von Bäumen und den Windwurf-/Windbruchrisiken
  • Grünastbruch als höhere Gewalt
  • Totholzbildung aus juristischer Sicht
  • Massaria-Befall von Platanen
  • Auswirkungen von Druckzwieseln
  • Ständerteilkronen
  • Unglücksbalken in der Krone
  • Wie hohl dürfen Baumstämme sein?
  • Stamm- und Stockbruchgefahr durch den Befall mit Brandkrustenpilz
  • Notwendigkeit eingehender Untersuchungen bei relevanten Mängeln oder Schäden
  • Haftung bei Bäumen als Naturdenkmälern, sonstig geschützten Bäumen
  • Haftung bei Windstärken unter 8 und bei Sturm.

Während des Seminars liegen zahlreiche Gutachten zur Einsichtnahme aus, außerdem steht der Referent zur Diskussion des Vortrages sowie zur Behandlung spezieller Problemfälle zur Verfügung.  Spätere Rückfragen an den Referenten sind telefonisch sowie per E-Mail möglich.

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Die Kommune vor dem Verwaltungsgericht: Von A wie Aktenführung bis Z wie Zwangsmittel

Gilt der Untersuchungsgrundsatz vor den Verwaltungsgerichten nach wie vor? Oder soll das Ver-waltungsgericht nicht ungefragt nach Fehlern suchen? Wann in welcher Form sind Beweisanträge sinnvoll? Was ist bei der Protokollführung im Rahmen eines gerichtlichen Ortstermins zu beachten? Wie sieht eine saubere Aktenführung aus? Welche Informationen stehen welchem Prozessbeteiligten überhaupt zu? Was kosten Sachverständige, Gutachter, Rechtsanwälte in den verschiedenen Bereichen? Warum ist der Zeuge ein schlechtes Beweismittel? Wann "lohnt" sich eine Mediation? Wann nicht?

Diese und andere spannende Fragen beantwortet Ihnen Frau Dr. Killinger, Richterin am VG Hannover, in gewohnt spannender und praxisorientierter Weise.

Gerne können Sie uns auch Fragen zum Seminar per Email senden, die wir dann umgehend an den Referentin weiterleiten werden.

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Bei Fragen zu An- und Abmeldungen sowie Rechnungen:
Susanne Bittner
Telefon: 0511/36894-44
Email: bittner@innovative-stadt.de

Bei Fragen zu Seminarinhalten und –abläufen, sowie zu Inhouse-Seminaren:
Dr. Arnd Stiel
Telefon: 0151/20123400
E-Mail: stiel@innovative-stadt.de


 

 

Bei Fragen zu An- und Abmeldungen sowie Rechnungen:
Susanne Bittner
Telefon: 0511/36894-44
Email: bittner@innovative-stadt.de

Bei Fragen zu Seminarinhalten und –abläufen, sowie zu Inhouse-Seminaren:
Dr. Arnd Stiel
Telefon: 0151/20123400
E-Mail: arnd.stiel@htp-tel.de